4 Ausstellungen Februar - Dezember 2005 Malerei / Skizzfots / Projektionen / Licht und leicht 1959 in Wedel geboren und aufgewachsen Studium an der Universität Hamburg und der Fachhochschule für Gestaltung Der Bau von Theaterfiguren und später auch Masken stand zu Beginn meines kreativen Schaffens im Mittelpunkt. Seit 1995 lag der Schwerpunkt in der Malerei und Zeichnung. Der theatralische Aspekt hat seit 2004 im Rahmen der Performance-Inszenierungen wieder zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die analoge Arbeit, die Malerei und Zeichnung, findet durch die Photographie und anschließende digitale Bearbeitung den Weg in die „dramatische Inszenierung“. Dabei wird die digitale Bearbeitung wieder mit der analogen Welt – in Form einer live Tanzperformance – integriert – gemeinsam inszeniert. Für mich wird in dieser Arbeit „Kommunikation“ immer bedeutender. Ich suche nicht nur den Betrachter. Die Zusammenarbeit mit den Betrachteten (Modellen, Motiven) führt zur „gelebten Kommunikation“. Während in der figürlichen Arbeit die Auseinandersetzung mit „idealen Typen“ im Vordergrund stand, war das vorherrschende Motiv in der Malerei das Bildnis meiner Selbst in Konfrontation mit archetypischen Frauenbildern und mein Bild „von Frauen an sich“. Während dieser Zeit blieb es eine stille Auseinandersetzung. Durch meine Vorliebe für digitales Photographieren ist eine immer aktivere Auseinandersetzung mit meinem Gegenüber entstanden. Die mit der Tänzerin Johanna Kanka Maue entwickelte Performance „eins zu zwei“ ist Ausdruck eines sehr intensiven Kommunikationsprozesses von Bild und Bewegung. Diesen Arbeitsschwerpunkt intensiviere ich derzeit, mehrere Performanceprojekte sind in Arbeit. Dabei bilde ich meine Modelle nicht nur ab, vielmehr werden sie durch einen gemeinsamen Schaffensprozess vom Objekt zum Subjekt. Phasenweise begleite ich, dokumentiere mit der Kamera, um dann gestaltend einzugreifen und meine Projektionen, Visionen in den Raum zu stellen. Johanna hat diese Projektionen in unserer Zusammenarbeit wieder aufgegriffen und durch ihre Bewegungskunst beantwortet, transportiert ..... Ich lieb es, Dinge zu entfremden, umzuwidmen, umzuformen, Baumärkte zu durchstreifen, um alltägliche Dinge einer anderen Bedeutung zuzuführen, sie zu integrieren. Ich glaube, dass die Gerüche nach Leim und Beizen in der Tischlerwerkstatt meines Großvaters und nach Lötzinn bei den Elektroarbeiten meines Vaters sowie die Vorliebe meiner Mutter für kreatives Arbeiten mit Textilien, meine Sinne nachhaltig beeindruckt haben. Ich liebe Grenzgänge zwischen Kunst – Handwerk – und Technik und schöpfe sie gern mit allen Sinnen aus. Projekte in 2005: Ausstellungsreihe in der Galerie blattgold in Lübeck: „eins von vier: Malerei“ „zwei von vier: Skizzfots“ „drei von vier: Performanceprojekt „eins zu zwei – Projektionen treffen Tanz“ „vier von vier: licht und leicht“
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